§ 1 Geltungsbereich und Anbieter
Diese AGB gelten für Verträge über mobile Massageleistungen zwischen Siavash Ashrafi, Osterstraße 67, 20259 Hamburg (nachfolgend „Anbieter“) und seinen Kundinnen und Kunden. Abweichende Vereinbarungen bedürfen der ausdrücklichen Bestätigung.
§ 2 Art und Umfang der Leistungen
Der Anbieter erbringt mobile Massageleistungen beim Kunden im vereinbarten Einsatzgebiet. Art, Dauer, Ort, Preis und Schwerpunkte der Behandlung werden individuell vereinbart. Mobile Termine sind grundsätzlich ab einer Behandlungsdauer von 60 Minuten buchbar.
Die Massage dient – abhängig vom konkret vereinbarten Angebot und der vorhandenen Qualifikation – insbesondere dem Wohlbefinden, der Entspannung und der Lockerung der Muskulatur. Es werden keine Heilversprechen abgegeben. Eine ärztliche Diagnose oder Behandlung wird nicht ersetzt.
§ 3 Vertragsschluss und Terminvereinbarung
Anfragen über Telefon, WhatsApp, E-Mail oder Kontaktformular sind zunächst unverbindlich. Ein Vertrag kommt zustande, sobald der Anbieter den Termin, die Leistung und den Preis ausdrücklich bestätigt.
Der Kunde stellt sicher, dass der vereinbarte Behandlungsort erreichbar, hygienisch, ausreichend beheizt und für den Aufbau der mitgebrachten Ausstattung geeignet ist.
§ 4 Preise, Anfahrt und Zahlung
Es gilt der vor der Terminbestätigung vereinbarte Gesamtpreis. Etwaige Anfahrtskosten werden vor Vertragsschluss mitgeteilt. Die Zahlung erfolgt bar oder per Überweisung und ist, sofern nichts anderes vereinbart wurde, unmittelbar nach der Leistung fällig.
§ 5 Mitwirkung und gesundheitliche Voraussetzungen
Der Kunde informiert den Anbieter vor Beginn wahrheitsgemäß über Umstände, die gegen eine Massage sprechen oder besondere Vorsicht erfordern können. Dazu können insbesondere akute Infektionen, Fieber, entzündliche Erkrankungen, frische Verletzungen, ungeklärte starke Schmerzen, Thrombosen oder Thromboseverdacht, bestimmte Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Schwangerschaft sowie kürzlich erfolgte Operationen gehören.
Bei Zweifeln ist vor der Massage ärztlicher Rat einzuholen. Der Anbieter darf eine Behandlung aus Sicherheitsgründen ablehnen oder abbrechen. In Notfällen ist der ärztliche Bereitschaftsdienst beziehungsweise der Rettungsdienst zu kontaktieren.
§ 6 Verhalten und Schutz der Beteiligten
Der Anbieter erbringt ausschließlich seriöse Massageleistungen. Sexuelle oder grenzüberschreitende Wünsche und Verhaltensweisen werden nicht toleriert und berechtigen zum sofortigen Abbruch. In diesem Fall kann die vereinbarte Vergütung fällig bleiben, soweit dies gesetzlich zulässig ist.
§ 7 Terminverschiebung, Verspätung und Ausfallhonorar
Terminabsagen und -verschiebungen sollen möglichst frühzeitig erfolgen. Bei einer Absage weniger als [24 oder 48 Stunden festlegen] vor dem Termin kann ein angemessenes Ausfallhonorar von [Betrag oder Prozentsatz] verlangt werden, sofern der Termin nicht anderweitig vergeben werden kann und der Kunde nicht nachweist, dass kein oder ein wesentlich geringerer Schaden entstanden ist.
Bei verspätetem Erscheinen oder verspäteter Zugänglichmachung des Behandlungsorts kann sich die Behandlungszeit verkürzen, wenn der Folgetermin oder organisatorische Abläufe sonst beeinträchtigt würden. Bei vom Anbieter zu vertretenden Ausfällen wird ein Ersatztermin angeboten; weitergehende gesetzliche Rechte bleiben unberührt.
§ 8 Widerrufsrecht bei Fernabsatzverträgen
Wird ein Vertrag ausschließlich über Fernkommunikationsmittel geschlossen, kann Verbraucherinnen und Verbrauchern grundsätzlich ein gesetzliches Widerrufsrecht zustehen. Soll die Dienstleistung vor Ablauf der Widerrufsfrist beginnen, ist vorab eine ausdrückliche Erklärung des Kunden erforderlich. Bei vollständig erbrachter Leistung kann das Widerrufsrecht unter den gesetzlichen Voraussetzungen erlöschen.
§ 9 Haftung
Der Anbieter haftet unbeschränkt für Vorsatz und grobe Fahrlässigkeit sowie bei Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit nach den gesetzlichen Vorschriften. Bei leicht fahrlässiger Verletzung wesentlicher Vertragspflichten ist die Haftung auf den vertragstypischen, vorhersehbaren Schaden begrenzt. Zwingende gesetzliche Haftung bleibt unberührt.
Für nachteilige Folgen, die auf unvollständigen oder unzutreffenden Angaben des Kunden zu gesundheitlichen Umständen beruhen, haftet der Anbieter nur nach Maßgabe der gesetzlichen Vorschriften.
§ 10 Datenschutz
Informationen zur Verarbeitung personenbezogener Daten enthält die Datenschutzerklärung. Gesundheitliche Angaben werden nur erhoben, soweit dies für die sichere Durchführung erforderlich und rechtlich zulässig ist.
§ 11 Schlussbestimmungen
Es gilt deutsches Recht unter Ausschluss des UN-Kaufrechts. Gegenüber Verbraucherinnen und Verbrauchern gilt diese Rechtswahl nur, soweit dadurch zwingende Schutzvorschriften des Staates des gewöhnlichen Aufenthalts nicht entzogen werden. Gesetzliche Gerichtsstände bleiben unberührt.
Stand: Juli 2026